Europa spielt Schiffe versenken. Mit Menschen.
Das Browserspiel der T. Willibald Adorno Stiftung zur zivilen Seenotrettung. Spielen. Teilen. Spenden.
Du übernimmst die Seenotleitstelle.
Fünf Boote funken Mayday. Die Countdowns laufen. Und die EU-Bürokratie spielt aktiv gegen dich: Häfen zu, Zonen gesperrt, Zuständigkeit ungeklärt, die Drohne schaut nur zu.
Rette, wen Europa nicht retten will. Eine Partie dauert fünf Minuten. Das Original läuft täglich.
Die Zahlen
Alles im Spiel ist erfunden. Außer der Gegner.
Jede Ereigniskarte im Spiel trägt eine Zeile mit der Aufschrift »KEIN WITZ«. Hier sind sie alle.
Häfen zu
Italien ließ Rettungsschiffe mit Geretteten an Bord wochenlang vor geschlossenen Häfen warten.
Zuständigkeitsstreit
11. Oktober 2013: 268 Menschen ertranken, während Italien und Malta über die Zuständigkeit stritten.
Sperrzonen
Libyen beansprucht eine riesige Such- und Rettungszone. Koordinierte Rettung findet dort kaum statt.
Frontex schaut zu
Recherchen zeigen: Frontex-Sichtungen erreichen auch die sogenannte Libysche Küstenwache.
EU-finanzierte Milizen
Die EU finanziert, trainiert und beliefert die sogenannte Libysche Küstenwache, die Menschen zurück in Lager verschleppt.
Rettung vor Gericht
Seenotretter:innen standen in Italien und Griechenland jahrelang vor Gericht. Für Rettungseinsätze.
Für Seenotrettung. Gegen die Parteien.
Gespendet wird über Die PARTEI. Sie behält nichts davon und legt die Hälfte drauf: aus 50 € werden 75 € für Sea-Eye. Das Extra kommt aus der Parteienfinanzierung. Was sie daraus nimmt, fehlt CDU, SPD, AfD und Grünen.
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